Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Letztes Feedback


http://myblog.de/husemannsbahnhof

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Pikante Details

Guten Tag,

nun haben sich meine letzten beiden Einträge ja ziemlich um das Thema Eisenbahn gedreht. Da ich vorhabe hier auch ein etwas breiteres Publikum anzusprechen hab ich entschieden heute nicht darüber zu schreiben oder es höchstens anzuschneiden. Trotzdem wird es hier sicherlich nicht weniger interessant. Denn nun kommen wir zu einem ganz persönlichen Thema - meine Sexualität. Keine Angst, ich werd jetzt hier nicht irgendwelche anrüchigen Geschichten auspacken. Ich will viel mehr darauf hinaus, dass ich schwul bin. Mein Coming Out hatte ich vor 10 Jahren, also mit 29. Das war ziemlich spät und die Zeit bis dahin war auch eine ziemliche Qual. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich erst mit Mitte 20 so richtig entdeckt hatte, dass ich auf Männer stehe. Ich hatte vorher auch immer Freundin, aber eher weil man eben ne Freundin haben sollte und nicht weil ich mich unsterblich verliebt hatte. So hatte ich auch nie wirklich großen Spaß an Sex und mit der Zeit ließ mein Verlangen immer vollkommen nach, was dafür sorgte, dass sie Frauen mich verließen.

Jedenfalls bin ich seit 5 Jahren mit Georg zusammen und wir sind sehr glücklich. Nun haben wir geplant nächstes Jahr zu heiraten, da er mir einen wunderschönen Antrag gemacht hatte. Von meinen Eltern wird jedoch wohl leider nur meine Mutter kommen, was mich sehr beschäftigt. Jedoch ist es so, dass mein Vater seit meinem ComingOut mit mir nicht mehr redet und sich gerade mal Weihnachten dazu erbarmen kann mit mir an einem Tisch zu sitzen, mich dann jedoch auch kaum eines Blickes würdigt. Ich befürchte, dass ich daran auch nichts mehr ändern werden kann, aber trotzdem ist es nicht leicht sich damit abzufinden.

10.10.12 12:44


Werbung


Leidenschaft für Züge

Guten Tag, nun haben sich sicherlich einige gefragt, wie man darauf kommt Lokführer zu werden, also warum man diesen Beruf ergreifen möchte. Also die Antwort darauf ist genauso leicht wie klischeehaft. Als Kind hatte ich eine Modelleisenbahn und fand dies immer total faszinierend. Hab mich damit sehr akribisch beschäftigt und fand vor allem die Züge sehr interessant, sodass ich ein ganzes Arsenal aus historischen und modernen Zügen besaß. So hat sich bei mir der Wunsch nach diesem Beruf herausgebildet. Meine Eltern dachten damals das wäre nicht so ein ernster Wunsch, da ja jeder mal Feuerwehrmann oder Astronaut werden möchte, aber nur die wenigsten dies auch wirklich werden. Doch bei mir blieb es fest im Kopf verankert, sodass ich später in der Schule auch die ein oder andere Hänselei ertragen musste, da ich mich immer noch für Modellbahnen interessierte. Doch da stand ich drüber und abgesehen davon, war es auch nie wirklich bösartig. Auch heute habe ich noch eine große Modelleisenbahn, die den kompletten Dachboden füllt. Ein Bereich ist auch noch der Originalteil aus meiner Kindheit, wobei der vielleicht mal gerade ein Fünftel ausmacht, da sich die Anlage mittlerweile enorm vergrößert hat. Ich hab vorhin auch nach neuen Teilen geschaut, da ich gerade ein neues Projekt in Angriff nehme. Da fällt mir ein, dass ich hier noch UMTS Anbieter vergleichen wollte. Denn dann kann ich auch unterwegs mehr im Internet sein. Ein Smartphone hab ich nämlich leider noch nicht, aber mit nem Stick kann ich ja mit dem Laptop schnell mal ins Internet gehen. Natürlich hab ich nicht vor das bei der Arbeit zu nutzen, sondern wenn ich selbst nur als Fahrgast mit der Bahn fahre.
4.10.12 19:50


Tuuut, Tuuut!

Guten Tag,

ich bin Herr Husemann, Peter Husemann. Ich bin Lokführer und fahre vor allem den innerstädtischen Nahverkehr der Deutschen Bahn AG in Berlin - also sprich die S-Bahn. Dabei ist die S7 von Spandau nach Ahrensfelde vorrangig mein Einsatzgebiet, also quasi meine Stammstrecke. Doch wie überall sonst, werden auch wir Lokführer variabel eingesetzt, sodass ich schon jede S-Bahn Strecke in meiner langen Karriere gefahren bin. Der Beruf macht mir bis heute sehr viel Spaß. Ich muss aber auch sagen, dass ich froh bin mich für den Nahverkehr entschieden zu haben. So langstrecken wie mit dem ICE oder dergleichen wäre nichts für mich. Da ist zwischendruch dann einfach zu wenig los. Hinzu kommt, dass man als Lokführer eine riesige Verantwortung hat, auf der anderen Seite aber auf langen Strecken nicht so viel zu tun hat. Trotzdem muss man immer wieder den Knopf drücken, dass man noch da ist unf auf eventuelle Gefahrensitutationen blitzschnell reagieren.

Bei der S-Bahn habe ich den Vorteil, dass alle paar Minuten eine Station kommt und ich somit auch gefordert werde in dem ich bremse und auch wieder anfahre. Beim Fernvekehr ist man dann eher dazu geneigt mit den Gedanken abzuschweifen, was jedoch überhaupt nicht gut ist. Daher hab ich auch genau den richtigen Job mit dem richtigen Einsatzgebiet erwischt. Mittlerweile hab ich vorrangig auch Tagesschichten, was Zufall sein kann, aber auch eventuell eine Honorierung meiner langen Dienstzeit von ganz oben sein könnte. Darüber bin ich auch sehr froh, da Nachtschichten nie wirklich mein Fall waren. Nachts ist nicht so viel los, viele Betrunkene und vor allem sieht man seine Familie kaum, da man tagsüber Schlaf nachholen muss.

Da es schon spät ist werde ich jetzt aber trotzdem schlafen.

2.10.12 18:26





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung